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Dienstag, 22. Mai 2012
Praktikant
Ich sitze im Zug nach Wismar. Es dämmert. Die Klimaanlage im Zug zieht kalt an meinen schweißgetränkten Füßen vorbei. Den ganzen Tag bin ich in Berlin umhergelaufen. Die Strapazen habe ich für nur ein 1-stündiges Gespräch auf mich genommen. Ich hatte ein Bewerbungsgespräch. Ergebnis der Unterhaltung: Ich bin kein Praktikant mehr. Schon zum zweiten Mal wurde mir mein grafisches Können bestätigt. Warum ich mich als Praktikantin beworben habe, wo ich doch schon so viele absolviert habe. Innerlich ertönt ein verzweifeltes Lachen. Sicher, auf ein weiteres Praktikum kann ich gut und gerne verzichten. Doch leider sind die Resonanzen auf "ernstzunehmende" Jobangebote mehr als übersichtlich. Also was tun? Nach Praktikum, Ausbildung, Praktikum, Studium und Praktikum noch ein Praktikum oder unendliches Warten auf einen "richtigen" Job? Antwort: Ich will nicht nichtstuend zu Hause sitzen und warten. Und warten bis sich eine Agentur erbarmt mich einzustellen. Und warten bis der Zufall mir eine E-Mail mit einer Einladung zum Vorstellungsgespräch schickt. Diesen Psychoterror mache ich nicht mit. Dann ergebe ich mich als Praktikant. Dann schufte ich für € 450,- einen Fulltimejob mit zehn Stunden am Tag, den ich als festangestellter JAD für € 2000,- mache würde; und das ist noch zu wenig. Ja, so soll es sein. Scheinbar.
Montag, 28. November 2011
Magazincover Illustration Timelapse
Bei meinem morgendlichen Rundgang durch das World Wide Web bin ich ich auf ein faszinierendes Video gestoßen. Gefunden habe ich es bei http://www.crackajack.de/2011/11/27/post-apocalyptic-kids-timelapse-illu/. Es zeigt die Entstehung eines Magazincovers von der Skizze bis zum Finetuning. Viel mehr kann ich dazu auch gar nicht sagen - nur: Hochachtung!

Hier das Video: http://vimeo.com/deisign/timelapse2
P.S.: Herr K. kannst Du mir das beibringen?
Donnerstag, 3. November 2011
Photoshop extrem
Ich komme nach Hause, schaue wie gewöhnlich in den Briefkasten, habe Angst vor Rechnungen. Puh, keine Zahlungsaufforderungen. Dafür halte ich einen Katalog in den Händen. Au fein, denk ich mir, haste was zum schnökern. So dann schäle ich mich auch gleich aus meinen Klamotten und blättere im Katalog. Hm, modisch jetzt nicht sooo mein Stil, aber weiter. Bei den Möbeln im hinteren Teil des Bildbandes angekommen, die Seite schon fast überblättert, fällt mir ein merkwürdiges Detail auf.
Stretch- Husse »Georg«
Da meinte es der Designer wohl etwas zu gut mit der Verbildlichung von Stretch und hat den Wischfinger etwas zu lange betätigt.
**** find ich gut
Mittwoch, 24. August 2011
neue Arbeit, neues blog
Nun also mache ich Diplom. Komisch irgendwie. Diplom Designer in spe. Naja. Woll'n ma' sehen was das so wird mit mir. Zumindest 'nen Job hab' ich schon. Auch wenn ich Nichts verdiene. Wer braucht schon Geld! ^^
Nun ja, ich. Ein wenig zumindest. Aber auch das wird schon. Irgendwie.
Mittwoch, 20. April 2011
Tattoo-Video aus New York City
Passend zum neuen Bild auf meinem Rücken, hier ein kleines Schmankerl zum Thema Tattoos in New York City: http://www.crackajack.de/2011/04/18/nyc-tattoo-video/
Freitag, 8. April 2011
Das Tattoo am Rücken
Letzten Mittwoch war ich mal wieder in Hamburg. Nicht, dass ich diese Stadt besonders mag, vielmehr treibt mich der Schmerz dorthin. Doch ich bin kein Schmerzliebhaber, bei weitem nicht. Es zieht mich in ein kleines Hinterstübchen, spüre das kalte Leder auf meiner bloßen Haut und dann beginnt die Nadel auch schon auf mich einzuhacken. Fünf Stunden Höllenqualen -ein Gefühl wie Feuer auf der Haut.
Das Ergebnis - überwältigend.
Danke an www.artistocrat.de
Das Ergebnis - überwältigend.
Danke an www.artistocrat.de
Sonntag, 9. Mai 2010
Ipad und App Gestaltung
Ein neues Medium ist auf dem Markt - das ipad. Momentan beschäftige ich mich innerhalb meines Studiums mit der Gestaltung von Apps. Meine Haltung aber zum ipad ist ... skeptisch.
Es soll eine Revolution im Medienkonsum bewirken. Ich warte ab, beobachte, halte mich aber bereit - auch zum weglaufen. Ich bin ein aufgeschlossener Mensch, zwar zögerlich gegenüber neuen Dingen ... doch bei dieser technischen Entwicklung bin ich wirklich skeptisch. Der Bildschirm ist nicht gemacht für langes Draufgucken, auch wenn es die übliche Verwendung seitens der Industrie ist. (Die Nutzung als Lichtquelle ist durchaus vorhanden.) Vielmehr ist wohl aber das Auge, der Mensch im Gesamten nicht dazu geschaffen, sich vor den Monitor zu setzen. Die auftretenden Symptome sind hinreichend medizinisch untersucht und sollen hier nicht weiter erörtert werden. Mir ist es wichtiger auf ein Stück Kultur hinzuweisen, welches im Begriff ist zu verschwinden (ich hoffe nicht!). Das Buch.
Das Rascheln der Seiten beim Blättern, der verschieden Gerüche (besonders bei älteren Exemplaren), die abgegriffenen Seiten, Eselsohren, Kaffeeflecken und Markierungen im Text. All das steht dem kühlen und astrein daherkommenden Text der neuen Medien gegenüber. Das Buch löst sich in elektronische Daten auf. Und damit verschwindet ein Stück Kultur.
Nachtrag: Ich hatte das Ipad in der Hand. Nun - ich bin vor Glück nicht gestorben. Um es deutlich zu sagen: es hat mich nicht umgehauen. Ich muss aber gestehen, dass ich von der Formatänderung von Hoch- zum Querformat fasziniert war. Mehr aber auch nicht.
Wie ein mögliches AppLayout für das Ipad aussehen könnte, seht ihr hier http://julianesagert.blogspot.com/p/arbeiten.html
Es soll eine Revolution im Medienkonsum bewirken. Ich warte ab, beobachte, halte mich aber bereit - auch zum weglaufen. Ich bin ein aufgeschlossener Mensch, zwar zögerlich gegenüber neuen Dingen ... doch bei dieser technischen Entwicklung bin ich wirklich skeptisch. Der Bildschirm ist nicht gemacht für langes Draufgucken, auch wenn es die übliche Verwendung seitens der Industrie ist. (Die Nutzung als Lichtquelle ist durchaus vorhanden.) Vielmehr ist wohl aber das Auge, der Mensch im Gesamten nicht dazu geschaffen, sich vor den Monitor zu setzen. Die auftretenden Symptome sind hinreichend medizinisch untersucht und sollen hier nicht weiter erörtert werden. Mir ist es wichtiger auf ein Stück Kultur hinzuweisen, welches im Begriff ist zu verschwinden (ich hoffe nicht!). Das Buch.
Das Rascheln der Seiten beim Blättern, der verschieden Gerüche (besonders bei älteren Exemplaren), die abgegriffenen Seiten, Eselsohren, Kaffeeflecken und Markierungen im Text. All das steht dem kühlen und astrein daherkommenden Text der neuen Medien gegenüber. Das Buch löst sich in elektronische Daten auf. Und damit verschwindet ein Stück Kultur.
Nachtrag: Ich hatte das Ipad in der Hand. Nun - ich bin vor Glück nicht gestorben. Um es deutlich zu sagen: es hat mich nicht umgehauen. Ich muss aber gestehen, dass ich von der Formatänderung von Hoch- zum Querformat fasziniert war. Mehr aber auch nicht.
Wie ein mögliches AppLayout für das Ipad aussehen könnte, seht ihr hier http://julianesagert.blogspot.com/p/arbeiten.html
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