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Montag, 24. Februar 2014

Ein Abend besser als 16

Und dann haben wir geredet. Nur geredet; immer weiter. Alles andere war unwichtig. Mitten im Gedränge stehen wir, zwischen zig Leuten, umhüllt von lauter Rockmusik. Ein Cover nur, doch besser als das Original. Genauso wie bei mir. Ich fühle mich wie 16; und Du siehst aus wie 17. Doch es ist besser als damals. Ich bin freier, genieße mehr. Fühle die Jugend und das Leben. Aber das Alter ist gerade egal. Einfach nur Leben, mittendrin. Nur fühlen, wenig denken, einfach tun. Und reden. Freunde gehen nach Hause. Ich bleibe mit Dir. Gemeinsam sind wir. Bis das Licht angeht, und wir gehen weiter, im Leben, auf in den nächsten Club. Oll ist er, im Keller. Doch rein sind wir. Frei. Egal, alles geht. Und reden. Wir spielen "Wenn ich Du wäre..." und wir sind gemeinsam. Bier, Handy, der Benni, dicker DJ, Britney Spears, Dein Schal und unsere Worte halten den Abend zusammen. Bis zum nächsten Morgen. Sebastian, danke für den klasse Abend. Ich werde Dich nie wieder sehen.
Oder vielleicht doch irgendwann in der U-Bahn.

Nachtrag 7 Monate später:  "Schöne Ohrringe". Ich schaute hoch, ich trug meine Lieblings-Katzenohrringe. Bis ich gecheckt habe wer Du bist, warst Du auch schon wieder aus der Tram raus.
"Erinnerst Du Dich an den Irish Pub?", fragtest Du. Natürlich ^^ Alles war so unerwartet wie ein Wolkenbruch.

Mittwoch, 1. Mai 2013

Fahrradkultur

Marienplatz, gegen 22:30 Uhr, es ist dunkel
Auf dem Radl eine ältere Dame. Trotz sommerlichen Temperaturen trägt sie eine weiße Strickmütze. Ansonsten ist sie mit schwarzer Strickmode umhüllt. Ihr Radllicht geht nicht, stattdessen hat sie links und rechts eine Taschenlampe in der Hand.

Freitag, 28. September 2012

Aus der Kindheit


Damals, da habe ich alles für meine Barbies getan: eine, die hat mal ein Bein verloren... Da musste mein Opa ihr das Bein mit 'ner Schraube wieder antüddeln. Seitdem hat sie 'nen steifes Bein mit 'ner Schraube drin ^^ die Arme.


Sonntag, 11. Dezember 2011

Sonntag, 27. November 2011

Sex und Tschüß?

Nu' sitz' ich hier vor'm Rechner und warte, dass er antwortet. Er, die Abendbekanntschaft, obwohl wir uns schon vorher kannten. Von der Arbeit. Leiden konnten wir uns beide von Anfang an. Zwei Jahre, eine Party, eine Nacht später und weitere zwei Tage später, fühl' ich mich wie ein dummer Teeny - mit fast dreißig. Peinlich. Peinlich und dumm. Ich mache immer so'n Quatsch. Kann's einfach nicht lassen. Hab' ihm ne Mail geschickt. Au mann. Ob wir uns wiedersehen. Bla. Scheiß'n Dreck.
Aber wer kann denn so was ahnen? Dass es anders wird. Üblicherweise hat man zusammen Spaß und trennt sich spätestens am nächsten Morgen. Diesmal war's nicht so. Schon der Anfang war nicht das gewohnte Spielchen. Oberflächlich. Nein, es war vertraut. Herrije, ein dreißigjähriger Teeny. Erwachsen werde ich wohl niemals...

Freitag, 4. November 2011

Tree of life

Es verlangt Mut sich diesem Film zu stellen. Es ist vergleichbar mit einem Blick in den Spiegel. Du siehst das, was Du bist. Mit Deinen Schwächen und Deinen Stärken. Du blickst hinein in Dein Leben, mit den Fehlern aber auch den großen Taten.
Die Vielfalt des Lebens auf der Erde, in gewaltigen Bildern gezeigt, bilden die Metapher der ganzheitlichen Existenz. Der Film überzeugt durch seinen Intellekt, seiner philosophischen Dichte. Er verzichtet zu Recht auf erklärende Dialoge. Er lässt die Bilder sprechen, untermalt mit klassischer Musik. 
Tree of life -eine Perle



Der Film hat die höchste Auszeichnung bei den diesjährigen Internationalen Filmfestspielen von Canne 2011 erhalten, Die Goldene Palme.

"Aber es ist eine kalkulierte, bewusste Naivität, geboren aus der Überzeugung, dass die zwingende Wirkung von Bild, Ton, Musik und Schnitt den Zuschauer in einen Zustand der Unschuld versetzt: 138 Minuten lang ist die Welt exakt so groß wie "The Tree of Life". Und es ist eine Naivität, die der Film mit seinem Helden gemein hat, dem zwölfjährigen Jack O'Brien, der mit seinen beiden jüngeren Brüdern in Waco, Texas, aufwächst und seinen Weg ins Leben sucht, stets im Spannungsfeld zwischen seiner sanften, ätherischen Mutter und dem strengen Vater.
"Vater, Mutter. Immer kämpft ihr in mir", sind die ersten Sätze, die man aus dem Off zu hören bekommt in der Ouvertüre des Films. Ein Brief setzt die Handlung in Bewegung, die Nachricht vom Tod eines der drei Söhne, vermutlich Vietnam, auf jeden Fall so erschütternd, dass Jack den Verlust auch als erwachsener Mann, jahrzehntelang nicht abschütteln konnte.
Jack ist Architekt, aber wenn man ihn sieht, vor den Wolkenkratzern von Houston, dann wirkt er vor den Gebäuden, die er errichtet hat, klein und verloren. Am Jahrestag des Todes stellt er wieder die Frage danach, warum ein junger Mann so früh sterben musste, und begibt sich auf eine Reise, die ihn an den Anfang und das Ende der Zeit trägt."
 (Quellle: Spiegel online http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,768419,00.html)

Donnerstag, 3. November 2011

Photoshop extrem

Ich komme nach Hause, schaue wie gewöhnlich in den Briefkasten, habe Angst  vor Rechnungen. Puh, keine Zahlungsaufforderungen. Dafür halte ich einen Katalog in den Händen. Au fein, denk ich mir, haste was zum schnökern. So dann schäle ich mich auch gleich aus meinen Klamotten und blättere im Katalog. Hm, modisch jetzt nicht sooo mein Stil, aber weiter. Bei den Möbeln im hinteren Teil des Bildbandes angekommen, die Seite schon fast überblättert, fällt mir ein merkwürdiges Detail auf.


     Stretch-Husse »Georg«

Da meinte es der Designer wohl etwas zu gut mit der Verbildlichung von Stretch und hat den Wischfinger etwas zu lange betätigt. 


**** find ich gut

Sport macht au!

Und da ist er, der Muskelkater. Diesmal nicht in den Beinen sondern im Po.

Mittwoch, 2. November 2011

Sport frei!

Wer hätte das gedacht ... am wenigsten ich. Der Sportsgeist hat mich ergriffen.
Meine ganze Jugend und noch einige Zeit danach habe ich den Sport tabuisiert. Es gibt nämlich Dinge, die schließen sich gegenseitig aus. So sollte ein Blinder kein Auto fahren, und ein Bewegungslegastheniker (schreibt man das so?) kein Sport treiben - zur Sicherheit aller. Nun, Zeiten ändern sich. Ich badmintone (die Übersetzung dieses fürchterlichen Denglisch wäre Federball spielen).
Ich finde ja so einige Sportarten sehr interessant: Hockey, Badminton, Skaten, Tischtennis und Tanzen. So richtig im "professionell" habe ich jedoch keins ausgeübt. Alles nur auf der Hobby-Spaß-just-for-fun-Schiene.
Jeden Mittwoch wird nun die Sporthalle in Wismar unsicher gemacht. Denn die Studenten haben die großartige Möglichkeit in Wismar kostenlos am Hochschulsport teilzunehmen. Das Angebot ist überraschend vielfältig. Von Tauchen bis Capoeira findet sich etwas selbst für die größte Couchpotatoe.
Das anstrengende am Badminton ist die Lauferei (wobei Bewegung bei Sport wahrscheinlich eh unumgänglich ist) und die Ausfallschritte. Die haben es echt in sich. Das soll nicht nur zum Knackpo führen, vorab kommt der Muskelkater. Am nächsten Morgen wachst du mit ihm auf und ist für die kommenden drei Tage dein ständiger Begleiter.
Was mich aber trotz dieser Schinderei zum Sport treibt - ist das Gefühl danach. Hier ist nicht der Muskelkater gemeint, sondern der freie Geist. Sehr philosophisch das Ganze.
Auf die Schläger fertig los.

Donnerstag, 6. Oktober 2011

Voten für Die Vorboten

Ich schreibe wieder mal im Auftrag der Vorboten. Sie nehmen diesmal an einem Contest als Vorband der Gruppe Coppelius in teil.Details in folgendem Video: http://www.youtube.com/watch?v=nP2gexhxWWU&feature=player_embedded

Unter dem Link könnt ihr TÄGLICH einmal für sie abstimmen. Also Link als Lesezeichen in die Explorerleiste und TÄGLICH grüßt das Murmeltier. Vote-Link:
http://www.coppelius.eu/vorgruppensuche.html

Die Vorboten danken für eure Unterstützung.

Die Vorboten
Coppelius