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Samstag, 23. November 2013

Wie ein Stein verharrst Du
in einer Welt,
die nicht Deine ist.
Kraftlos liegst Du am Boden
und lässt geschehen.
Du begreifst nicht,
nicht Dich, nicht die Anderen.
Um Dich herum ist Schweigen
gefüllt mit Tränen.

Dienstag, 17. Januar 2012

Rabengrau

Kaum wach
Die Welt um mich schläft.
Wird niemals wach
hält Winterschlaf.

Überall Grau
kein Licht am Himmelsrand.
Wird niemals hell
Augen zu.

So bleibt die Nacht
der Tag kommt spät.
Der Rabe sitzt im Baum und wartet.

Dienstag, 10. Januar 2012

Nacht Gedicht

Zeit verrinnt nicht
mach die Augen zu.
wenn Du hier liegst
im Abenddunkel.

Stille um mir,
in Dir Tosen.

Gelähmter Körper,
rasende Sehnsüchte
nach einer anderen Zeit als Jetzt.

Die Mauer um Dir wächst
und die Flut in mir steigt.
Schwimmen mag ich nicht mehr.

Freitag, 17. September 2010

Ein Gedicht

Die Nacht beschwöre ich
herauf wie ein Hexer seinen Ritus.

Umgebe mich mit diesem Nebel
mit dem Rauch des Kessels.

Wie der Mantel seinen Herrn,
umhülle mich.

Ich will gar keinen Hasen,
keine Taube.
Nur die Stille soll
meine schweigende Seele drücken.

Ein Gedicht (nachdem ich Hesse las)

Deine kalte Seele
salutiert im Raum.
Mit rotem Mantel
und Stiefel
so schwer.
Du schaust sie an,
doch erkennen tust Du nicht.
Bin ich es? Wer
bist Du? Doch wo bin ich?
Gauguin stellt keine Fragen mehr.
Erstarrt
sind wir beide.
Das Eis ist
unser beides.